Handlungsfeld Soziales und Gesundheit
Es ist uns in Frankfurt unter grüner Beteiligung gelungen, die Ausgaben im Bereich Soziales trotz der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise zu erhöhen. Frankfurt leistet hier über die Pflichtleistungen hinaus viel und bietet mit dem Frankfurt-Pass eine bewährte Möglichkeit der Teilhabe am Leben in der Stadt. Viele innovative Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose, wie der Frankfurter Weg zum Berufsabschluss und die Smart-Märkte zur Nahversorgung, konnten in den letzten Jahren gestartet werden. Die kommunalen Kliniken haben einen erfolgreichen Umstrukturierungsprozess begonnen und bleiben in öffentlichem Eigentum. Die Heroinambulanz konnte als wichtiger Eckpfeiler der Frankfurter Drogenpolitik gesichert werden - entgegen den ursprünglichen Plänen der Bundespolitik.
Eine Stadt, in der alle Menschen Teil haben, ist unser Ziel. Bezahlbarer Wohnraum, gut erreichbare öffentliche Infrastruktur, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, die Kindern aus allen sozialen Lagen Chancen geben, die Förderung von alternativen Wohnmodellen, all das stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Besonders wichtig ist es uns, dass Kindern der Zugang zu allen Schulaktivitäten und zu gesundem Essen in den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ermöglicht wird – unabhängig von der finanziellen Lage ihrer Familie. Gerade Kinder empfinden Ausgrenzung als besonders bedrückend, gerade bei Kindern muss sie mit allen Mitteln verhindert werden. Bei der Arbeitsmarktpolitik wollen wir den kommunalen Einfluss bewahren, damit wir den Betroffenen passgenau und ohne Doppelstrukturen helfen können. Die Angebote an Jugendliche zur Ausbildung und Qualifizierung müssen gebündelt werden und an einer Anlaufstelle verfügbar sein.




