Handlungsfeld Bildung und Chancen
Die Grünen tragen mit Jutta Ebeling seit über 20 Jahren Verantwortung in der Schulpolitik. In diesen 20 Jahren haben wir hier in Frankfurt Pionierarbeit mit unseren Bildungskonzepten und unserer Bildungsdezernentin geleistet, noch bevor die „Pisa-Diskussion“ Bund und Land erreicht hat. Wir haben in den letzten Jahren in diesem Bereich so viel Geld investiert wie nie zuvor. Wir haben zahlreiche Schulen und Betreuungseinrichtungen saniert und neue Betreuungsplätze für Kinder geschaffen. Wir haben die Zahl der Erzieherinnen und Erziehern pro Gruppe in städtischen Kindertagesstätten um 25% erhöht. Wir haben das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt und die Betreuungskosten für unter Dreijährige halbiert. Wir haben bei den Stadtbüchereien im Gegensatz zu anderen Kommunen nicht gekürzt, sondern in Ausbau und Modernisierung gesorgt. Wir haben damit insgesamt die Qualität und die Quantität der Bildungs- und Betreuungsangebote und ihre Zugänglichkeit für alle Schichten in unserer Stadt erheblich gestärkt.
Bildung und Chancen bleibt das zentrale Zukunftsthema. Wir müssen die Betreuungsangebote qualitativ und quantitativ noch weiter ausbauen, auch um den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 einlösen zu können. Wir bleiben dabei, dass gemeinsame Bildung von Anfang an ein wichtiges Element des sozialen Zusammenhalts und der Chancengerechtigkeit darstellt. Unser Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Belange der Frauen zu richten. Insbesondere beim Thema Ganztagsschulen und Hortplätze muss endlich eine Lösung aus einem Guss erreicht werden. Hierzu müssen wir das Land in die Pflicht nehmen, uns als Kommune aber darauf vorbereiten, die Übergänge zu entschärfen. Förderung für alle Kinder, Unterstützung für alle Eltern die Unterstützung brauchen ist unser Ziel. Es gilt: Alle Kinder sind willkommen, alle Kinder werden individuell gefördert, kein Kind bleibt auf der Strecke.






