Handlungsfeld Planen und Wohnen
Frankfurt hat sich unter Grüner Regierungsbeteiligung als Hauptstadt des Passivhauses etabliert. Die beste Energie ist nämlich die, die man gar nicht braucht. Passivhäuser sparen Kosten und bieten hervorragende Lebensqualität. Wir planen mit dem Hafenpark nach Jahrzehnten wieder einen großen innenstadtnahen Park und stärken damit die Lebensqualität im Frankfurter Osten. Mit dem Riedberg und dem Europaviertel entstehen neue Stadtteile mit gemischter, urbaner Nutzung und umfassender sozialer Infrastruktur.
Frankfurt benötigt mehr bezahlbaren Wohnraum – auch und gerade für Familien. Dafür müssen wir noch stärker sowohl mit den stadteigenen und stadtnahen Gesellschaften wie auch über Förderprogramme sorgen. Das Passivhaus muss die Regel werden – die Avantgarde ist das Plusenergie-Haus. Das gilt auch im sozialen Wohnungsbau. Bei der energetischen Sanierung im Bestand besteht weiterhin Handlungsbedarf. Ziel muss sein, dass alle Menschen in Frankfurt in energetisch sanierten Wohnungen leben können und so von steigenden Nebenkosten entlastet werden. Energieeffizientes Bauen ist auch soziales Bauen! Bei allen Planungsaktivitäten müssen wir darauf achten, die Balance zwischen Urbanität, sozialer Integration und Freiflächen zu halten und den Klimawandel zu berücksichtigen. Wir benötigen ein aktives Flächenmanagement und ein Konzept der moderaten Nachverdichtung, ohne die raren ökologischen Kleinode in der Stadt zu riskieren. Und wir benötigen generell einen transparenten Zugang zur Stadtplanung, der die unterschiedlichen Interessen deutlich macht und offen gegeneinander abwägt.




